Drei im Test: Mascaras von Lancôme, Helena Rubinstein und Sisley

Von Katrin Roth, 16. März 2013

 

Lashes_Collage

 

Online-Kollegin Florina hat drei neue Mascaras getestet. Die «Chruselifrou» (man lese auch ihren Test zur Curl-Crème von Kiehls) sagt von sich selber, dass sie ohne Mascara aussehe wie ein nacktes Mäuschen. Und ohne «Chareschmieri» an den Wimpern das Haus nicht verlasse. Womit Sie das ideale Versuchskaninchen ist für den Mascara-Test mit den folgenden Wimperntusche-Neuheiten:

Hypnôse Star von Lancôme (ca. 44 Fr.)
Surrealist Eyefresh von Helena Rubinstein (ca. 53 Fr.)
So Intense von Sisley (ca. 57 Fr.)

 

Florinas Test: Nicht ohne meine Tusche!

 

«Wow. Ich darf drei neue Wimperntuschen testen, allesamt Hochflieger in Sachen Qualität und Design. Ich fange mit der speziellsten an, der neuen Mascara von Sisley, die ich von Katrin in Blau erhalte. Die Farbe macht mich erst etwas suspekt, lasse ich doch sonst nur Schwarz an meine Wimpern. In Ausnahmefällen mal Lila. Und siehe da, Blau ist super (ich habe helle Haut, aschbraunblonde aka Strassenköter-Haare und grünbraune Augen). Wenn man sich sonst nicht auf Arielle schminkt, sind die blauen Wimpern ein netter Hingucker. Die ersten Tage mit der neuen Tusche, die übrigens mit verschiedenen Vitamin- und Wachspräparaten die Wimpern bei jeder Anwendung zusätzlich verlängert und zum Wachsen anregt, verlaufen harzig. Oder besser: Klumpig. Die Mascara lässt sich schwer auftragen, der Plastikkamm trägt immer etwas zu viel Mascara auf und die Wimpern gehen sofort in Gruppenformation. Auch das Abschminken erfordert mehr Zeit. Doch nach zwei Wochen konstanter Anwendung merke ich eine deutliche Verbesserung; ich habe zwar nicht unbedingt mehr oder längere Wimpern, aber die Tusche duscht meine Wimpern schöner, leichter und das Ergebnis gefällt mir sehr.  Zuerst also ein bissley skeptisch, danach jedoch bin ich aber sehr zufrieden.

Wenn ich grad nicht die Sisley auftrage, benutze ich entweder die schwarze Mascara von Helena Rubinstein oder die neue von Lancôme. Die Wimperntusche Surrealist Eyefresh von Rubinstein sieht erst einmal wirklich fast surrealistisch aus. Der Behälter ist so gross und schwer, als ob ich damit bis ans Lebensende meine Wimpern dreimal pro Tag tuschen könnte! Das Gewicht fühlt sich gut an in der Hand, ist ja auch eine ge-wichtige Angelegenheit, dieses Tuschen. Doch hier liegt leider auch der Hase, oder die bekannten Spinnenbeine, begraben. Das elegante Bürstli und meine Wimpern mögen sich nicht. Es scheint, als hätten meine Wimpern Angst vor dem Spiky-Bürstchen und verbündeten sich sofort zu alle-gegen-einen – es klumpt, was das Zeug hält. Auch mit der Bürstenende lassen sich die Wimpern nicht trennen; dort lagert so viel Farbe, dass meine Wimpern Beth Dittos Lidstrich Konkurrenz machen könnten. Allerdings muss ich der robusten Surrealist Eyefresh von Helena Rubinstein zugute halten, dass sie die perfekte Wimperntusche ist für Leute, die gerne etwas längere Wimpern haben. (Ich brauche eher Volumen und das Volumen liegt bei mir bei dieser Wimperntusche eher im Stapel von verbrauchten Wattebäuschen beim Abschminken … ).

Von der neuen Mascara von Lancôme erwarte ich fast am wenigsten, und doch am meisten. Denn diese Wimperntusche aus der Linie Hypnôse ist seit mehreren Jahren mein All-Time-Favorite. Bei jeder Neulancierung bin ich also einerseits skeptisch, so im Sinne von never change a winning team, und andererseits auch ängstlich, sie könnte ja doch nicht mehr so gut sein wie die vorherige. Die neue Hypnôse Star hat ein Bürstchen, wie ich es kenne, normal, ohne Spikes oder Plastikkämme und passt perfekt zu meinen Wimpern. Diese werden dick, schwarz und behalten die Länge, ich bin total zufrieden, mein All-Time-Favorite bleibt auch in Zukunft der Star. Und die Blaue von Sisley wird die sehr willkommene Abwechslung für zwischendurch!»

 

Im aktuellen Heft hat die Redaktion noch weitere Wimperntuschen getestet. Hier lesen Sie den ganzen Test: Neue Mascaras: Die Redaktion hat getestet

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