Wenn einer eine Reise tut oder: Beauty-Trouvaillen aus den USA

Von Katrin Roth, 12. August 2015

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Seattle. Snoqualmie (aka Drehort von Twin Peaks). Vancouver. Victoria. Portland. Crater Lake. Union Creek. Bodega Bay. San Francisco. Palm Springs. San Diego. Newport. Catalina Island. Los Angeles.

Fast vier Wochen waren wir diesen Sommer unterwegs im Westen der USA, wo wir unter anderem*…

– wegen den doch eher kühlen Temperaturen erst einmal warme Socken kaufen mussten, bevor wir von der Space Needle aus die Sicht auf Seattle geniessen konnten
– das Hauptquartier von Clarisonic besuchten und dabei eine eigene Reinigungsbürste machten (mehr dazu erzähle ich Dir schon ganz bald in einem separaten Blogpost)
Mister David Lynch himself trafen, der an der Fortsetzung von Twin Peaks tüftelt, wie er uns sagte
– den Stanley Park in Vancouver sowohl joggend als auch per Velo erkundeten, wobei ich beides wärmstens empfehlen kann
– in Victoria einen sehr reichhaltigen High Five Tea in Rekordzeit verputzten und uns dabei wie in England fühlten
– die köstlichen Donuts von Vodoo Donuts in Portland ausprobierten (kleiner Tipp: ab 21 Uhr ist die Warteschlange deutlich kürzer als tagsüber)
– ebenfalls in Portland beim Joggen dem Fluss entlang anhalten mussten, weil grad ein Schiff durch den Fluss fuhr und die Hebebrücke vor uns für Fussgänger temporär nicht begehbar war
– auf der Weiterfahrt in Richtung Norden einen Supermarkt mit unserem Namen entdeckten
– nach einer echt feinen Pizza mit einem riesigen Foodbaby im Bauch die reizende Stadt Sisters erkundeten
– beim Crater Lake nicht mehr aufhören konnten mit fotografieren, weil es so unfassbar schön ist dort
– in Union Creeks inmitten von riesigen Red Wood Bäumen übernachteten
– auf der Weiterreise grad zwei Mal durch (sic!) einen Red Wood hindurchfuhren
– den Geburtstag des Liebsten zuerst in Garberville feierten (mit einem Cookie als Kuchenersatz) und später nach einer Fahrt durch die Red Woods bei einem schönen Abendessen in Bodega Bay (aka Drehort des Hitchkock-Klassikers «die Vögel») mit Blick auf’s Meer ausklingen liessen
– auf dem Weg nach San Francisco einen Zwischenstopp machten im Museum von Snoopy Erfinder Charles M. Schulz (auf Wunsch von yours truly, wie Du Dir denken kannst) sowie im von Architektur-Ikone Frank Lloyd Wright erbauten Marine Civic Center (auf Wunsch des Liebsten)
– in San Francisco das übliche Touristenbild mit der Golden Gate Bridge im Hintergrund machten
– Freunde aus der Schweiz und aus Los Angeles zum gemütlichen Flenz-Wochenende in Palm Springs trafen
– in unserem Hotel in Palm Springs die Wahl der Qual hatten zwischen Pool-Spässli mit unseren Freunden und Hängematte (exklusiv im eigenen Patio)
– ebenfalls in Palm Springs bei Sinfulicious zusammen mit der reizenden Tochter meiner Freundin Lausi ein eigenes Parfum herstellten
– ziemlich viel Zeit auf einen Flugzeugträger in San Diego verbrachten, weil wir es alle so schaurig spannend fanden
– in La Jolla Halt machten, um das berühmte Salk Institute von Louis Kahn (ebenfalls eine Architekturlegende, wie der Liebste erklärte) zu besichtigen
Catalina Island sowohl total entspannt im Golfwägeli als auch fluchend und schwitzend auf dem Velo auskundschafteten
– in Los Angeles neben unseren Freunden auch Scoopy-Loop-Begründerin und Superdarling Rhonda trafen
– bei Gigis Bakery in Silverlake das beste Cuban Sandwich, beim Moon Juice Shop in Silverlake die besten Säfte und bei Yogurt Stop in West Hollywood den besten Froyo der Stadt genossen
– joggend durch die Kunstinstallation vor dem LACMA flitzten
– uns nur mit höchster Not beherrschten, als wir ebenfalls beim Joggen die Crew unserer Lieblingsserie Modern Family beim Dreh der neuen Staffel sahen (SCHNAPPATMUNG!)
– bei Wholefoods einen neuen Lieblingsdrink entdeckten
– von unserer Airbndb-Gastgeberin Schoggi mit Beauty-Bonus erhielten
– mit der unglaublich talentierten, wahnsinnig schönen und vor allem umwerfend liebenswerten Blanda Eggenschwiler die besten Hotspots von Silverlake abklapperten
– im Hollywood Bowl einen unvergesslichen Abend verbrachten und uns dabei echli in Jamie Cullum verliebten, der eine extrem tolle Show lieferte
– zum Abschluss ein Tattoo stechen liessen als Andenken

*zu meiner Verteidigung sei gesagt, dass zu diesem Blogpost eine viel kürzere Einleitung geplant war. Aber nachdem mich mehrere Instagram-Followers (falls Du auch möchtest: Du findest mich unter @katrincroth, ich freu mich immer) um einen Reisebericht baten, habe ich an dieser Stelle einige Höhepunkte unserer Tour durch den Westen Amerikas festgehalten. Ich hoffe, das geht in Ordnung für Dich, Spätzli!

 

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… sowie ganz nebenbei die lokale Wirtschaft ankurbelten…

 

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… durch den Erwerb diverser Souvenirs, wobei es sich in meinem Fall fast ausschliesslich um geschäftliche Besorgungen handelte, wie die folgenden Beauty-Trouvaillen unserer diesjährigen Sommerferien zeigen:

 

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Scoopy Loops

 

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Zum gemeinsamen Dinner in Beverly Hills brachte mir lovely Rhonda neue Scoopy Loops in Neon, Samt und Spitze mit, die seitdem im Dauereinsatz sind beim Kind und bei mir.

 

www.scoopy-loop.com

 

Bite Beauty Lippenstifte

 

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Bei Sephora in Los Angeles deckte ich mich ein mit neuen Lippenstiften von Bite Beauty, die zu meinen All-Time-Naturkosmetik-Schminki-Favoriten gehören, weil sie leicht aufzutragen sind, eine gefühlte Ewigkeit halten und die Lippen mit natürlichen Wirkstoffen nachhaltig pflegen.

 

Mushrooms von Host Defense

 

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In einem der unzähligen Wholefoods unterwegs entdeckte ich diese Schönmacher in Pillenform aus Bio-Pilzen. Und diese pflanzlichen Wirkstoffe bekannterweise grad schaurig angesagt sind (mehr dazu kannst Du in meinem Blogpost über Adaptogene nachlesen, denn genau darum handelt es sich hier nämlich), konnte ich nicht widerstehen und kaufte mir trotz des doch eher abenteuerlichen Designs eine Dose der Chaga Mushrooms von Host Defense.

www.hostdefense.com

 

Waxelene Lip Balm

 

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«The best Lipbalm ever» ist vielleicht ein klitzekleines bisschen übertrieben für einen ganz normalen Lippenbalsam, aber dafür punktet der chemiefreie Pflegewinzling, den ich in San Francisco gefunden habe, mit einem absolut härzigen Design.

 

www.waxelene.com

 

Snoopy Pins

 

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Die kultigen Snoopy-Pins aus dem Charles M Schulz Museum in Santa Rosa sind hervorragende Blickfänger, wenn es darum geht, von einem riesigen Pickel am Kinn abzulenken.

 

www.schulzmuseum.org

 

One Love Organics Skin Balm

 

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Ein Besuch im Detox Market am Beverly Boulevard gehört für mich zum Pflichtprogramm in Los Angeles, auch wenn ich wegen des riesigen Angebotes in diesem Naturkosmetik-Paradies jedes Mal meinen persönlichen Bankrott riskiere. In diesem Jahr landete unter anderem der Beauty-Balm von One Love Organics zuerst im Einkaufskörbchen und später in meinem Reisenecessaire für den Rückflug nach Europa, wo ich dank dieser buttrig-zarten Gesichtspflege trotz extremer Trockenheit im Flugzeug mit einem ausgesprochen gut befeuchteten Teint ankam.

 

Einhorn-Lippenbalsam von Filthy Farmgirl

 

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In einer hawainischen Eisdiele an einer der Einkaufsmeilen von Palm Springs fand ich diesen absolut genialen Lippenbalsam im Einhorn-Design der Beauty-Firma Filthy Farmgirl Shop aus Hawai, die auf ihrer Homepgage übrigens noch viele weitere schampar lässige und cool verpackte Naturkosmetik-Produkte anbietet.

 

Clarisonic Mia

 

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Über meinen Besuch im Clarisonic-Hauptquartier in der Nähe von Seattle werde ich Dir wie bereits erwähnt in einem separaten Blogpost noch mehr erzählen. Was Du hier siehst, ist sozusagen das Fazit davon: eine rosafarbene Clarisonic Mia2, die ich ganz alleine hergestellt habe.

 

 

Microplane Spiral Cutter

 

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Eigentlich trieb uns die Futtersuche am ersten Abend in Vancouver nochmals aus dem Haus, aber als wir unterwegs zum Restaurant eine kleine Boutique mit mehr oder weniger nützlichem Krimskrams entdeckten, legten wir ganz spontan eine kleine Shoppingpause ein. Rund 30 Minuten später verliessen wir das Geschäft wieder mit diversen Postkarten, einer neuen Lesebrille für den Liebsten und einer Art Raffeleisen, mit dem die Herstellung von gesunder Gemüsepasta selbst für ausgesprochene Küchenmuffel wie moi zum Kinderspiel werden soll.

 

 

 

Steviapulver von der Spice Station in Silverlake

 

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Eine der Stationen des Spaziergangs mit charming Blanda Eggenschwiler war die Spice Station am Sunset Boulevard in Silverlake, wo wir beide eine kleine Portion Bio-Stevia kauften, das leicht krautig-herb, im übrigen aber sehr fein schmeckt und mir auf leichte Art täglich das Müesli versüsst.

 

Handlotion von Eos

 

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Den Hype um die kugligen Lippenbalsame von Eos habe ich viel zu spät mitbekommen nie richtig verstanden und darum knallhart ignoriert. Umso neugieriger war ich auf die Handlotion des kultigen Kosmetikunternehmens aus den USA, dessen Marketing-Strategie um einiges besser ist als seine Produkte, wie ich nach einem ersten Test mit der für meinen Geschmack etwas zu süsslichen und zu klebrigen Crème feststellen musste.

 

Calendula Face and Body Oil

 

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Einige Häuser neben Twedes Cafe in Northbend, das es dank der Kultserie Twin Peaks zu internationaler Berühmtheit geschafft hat, erstand ich das doch eher streng riechende Calendula Face and Body Oil aus lokaler Produktion – um Münz zu machen für den Parkplatz, ahem.

 

Salat-Schneider

 

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Vermutlich hätte ich den praktischen Salatschneider sowieso gekauft. Aber die Tatsache, dass er aus einer Supermarkt-Filiale unserer Namensvetter aus Oregon stammt, macht das Wiegemesser aus Plastik zum absoluten Kultobjekt für uns.

 

Argan Stem Cell Dry Shampoo von Acure Organics

 

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Je länger wir unterwegs waren, umso grösser wurde die Sammlung von Produkten der amerikanischen Naturkosmetikfirma Acure Organics, von der ich Dir erst unlängst mal erzählt habe. Mein Favorit ist das Argan Stem Cell Trockenshampoo, das dank praktischem Reiseformat in jede Handtasche passt und mich mehr als einmal vor akuten Frisen-Krisen aufgrund mangelhafter sanitären Anlagen bewahrt hat.

 

 

Addictive Wellness Chocolate

 

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Darling, zum krönenden Abschluss dieses endlos langen Blogposts kommt die Erhörung all unserer Gebete: Die Schokolade von Addictive Wellness – von Hand produziert in Los Angeles – enthält neben fair gehandeltem Kakao diverse Superfoods in Bio-Qualität und läuft darum für mich ganz klar unter der Rubrik «kulinarischer Schönmacher mit Suchtfaktor, weil er so gut schmeckt». Was insofern übrigens kein Problem ist, weil alle Produkte von Addictive Wellness mit Bio-Stevia gesüsst sind und entsprechend nicht gross auf die Figur schlagen.

 

IST DAS NICHT EINFACH GROSSARTIG?

 

Zu verdanken haben wir meinen persönlichen Schoggi-Traum der bezaubernden Anna und ihrem Partner Sage, die wir beide persönlich kennengelernt haben. Und dabei festgestellt haben, dass die beiden ihre Brötchen genau so gut als Model verdienen könnten.

 

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Zum Glück hat sich das wörtlich supersüsse Dreamteam von Addictive Wellness für eine Karriere im Schokoladen-Business entschieden – und uns damit eine der besten Beauty-Neuheiten überhaupt beschert!

 

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