Beauty-Tipp des Tages: Eingerissene Nägel retten

Von Natalie Hemengül, 15. Februar 2017

“Hallo mein Name ist Jürgen und ich reis(s)e gerne”. Das würde mein Fingernagel wohl in einer Vorstellungsrunde sagen. Dass er meinen Mittelfinger sein Zuhause nennt, kommt nicht von Ungefähr. Denn Jürgen kann manchmal ein ganz schönes A*schenputtel sein. Und auch wenn ich ziemlich sicher bin, dass es keinen günstigen Zeitpunkt für das Einreissen eines Fingernagels gibt, möchte ich dennoch behaupten: Es passiert doch immer im denkbar unmöglichsten Augenblick. Kurz bevor man Handmodell spielen muss für eine internationale Werbekampagne. Kurz bevor man einen Heiratsantrag erhält, ja sagt und den Ring an genau den betroffenen Finger gesteckt bekommt. Und natürlich auch kurz bevor man jemanden mit einem gedankenverlorenen “Mit-den-Fingern-durch-die-Haare-fahren” verführen möchte, nur um dann gleich mit der Hand an den Haaren hängen zu bleiben. Sexy sieht anders aus, würde ich behaupten. Alles Zufall? Ähm, ich denke nicht! Worauf ich hinaus möchte: Jürgen und ich, das funktioniert nicht.

Nun gut, Jürgen tut, was ein Jürgen tun muss. Da kann man nur noch hoffen, im Internet über einen unglaublich tollen Hinweis zu stolpern, wie man Schadensbegrenzung betreiben kann. Ist leider nicht passiert. Ich musste mir selbst was ausdenken. Hat ja nur 25 Jahre gedauert.

*Trommelwirbel*

Ihr braucht dazu lediglich einen Nagel-Tip Kleber. Den bekommt ihr in jedem Shop, der Zubehör für Nagelstudios führt. Das ist ein ultrastarker (und vermutlich auch nicht allzu gesunder) Kleber, der innerhalb von Sekunden Nagelverlängerungen am eigenen Naturnagel befestigen kann. Der hält also einiges aus. Ich gebe dann einen Tropfen auf den Riss und lasse ihn trocknen. Falls ihr eure Nägel danach noch lackieren wollte, die Nageloberfläche aber durch den Leim leicht uneben ist, einfach glattfeilen. Fertig!

 

Vorschaubild: iStock (svetikd)

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