6 Tipps für langes & gesundes Haar

Von Natalie Hemengül, 23. Februar 2017

Meine Haare sind mit mir bereits mehrfach durch dick und dünn gegangen. Und das meine ich wortwörtlich so. Ihre Beschaffenheit hat sich – parallel zu den Strapazen, die sie ertragen mussten – ständig verändert. Von Schwarz über Rot bis hin zu Violett war alles dabei. Nati hat keinen Fleck im Farbspektrum ausgelassen. Einmal war ich platinblond. Daraufhin entschieden sich meine Haare, diesen Zirkus nicht mehr mitzumachen. Sie traten in den Streik: Sie wurden dünn, dann brüchig und beschlossen, die Sache mit dem Wachsen ganz an den Nagel zu hängen. Das Schlimmste: Nach zwei Jahren Blondinen-Dasein musste ich beim Blick auf alte Fotos feststellen, dass sich ca. 2/3 meiner Haare einfach verabschiedet hatten. Daraufhin war klar, dass sich etwas ändern musste.

Ich tönte mir meine Haare wieder braun und liess die Finger von jeglicher Typveränderung. War der Drang auch noch so stark. Und glaubt mir, manchmal war er echt heftig. Aber bereits nach einem Jahr war der Unterschied verblüffend und das Durchhalten hatte sich mehr als gelohnt. Meine Haare wurden dichter, dicker und sehr lang. Kurz gesagt: wie neugeboren. Heute ist Gott sei Dank alles wieder beim Alten. Aber vom Bleichmittel lass ich bis heute konsequent die Finger. Natürlich habe ich mich auch an andere Ratschläge gehalten …

… und deshalb heute meine 6 Tipps für langes und gesundes Haar:

  • Wenn schon Ombré oder Strähnchen, dann frag beim Friseur nach einer ammoniakfreien Bleichmethode. Ist viel schonender.
  • Regelmässiges Spitzenschneiden (ca. alle 3 Monate) ist leider absolutes Muss, auch wenn es schmerzt, an Länge einzubüssen.
  • Manchmal braucht das Haar eine Pause von all den reichhaltigen Pflegeprodukten. Das merkt man meist daran, dass sie nur noch lustlos herunterhängen und von Volumen kaum noch eine Spur zu sehen ist. Wenn es bei mir mal wieder so weit ist, greife ich für ein paar Wochen einfach zu Babyshampoo.
  • Verzichte wann immer möglich auf Hitze. Föhnen UND Glätten muss nicht sein. Lufttrocknen erspart deinem Haar einiges an Qualen.
  • Trage deine Haare, so oft es geht, offen. Ständiges Zusammenbinden macht die Haare an der Stelle brüchig, an der sie zusammengenommen werden. Zudem sollte man nie vergessen, dass Gewicht der Haare einen ständigen Zug auf die Kopfhaut übt. Bindest du sie zusammen, zehrt die Kraft an deinem vorderen Haaransatz und die Haare werden an der Stelle dort schwächer oder fallen mit der Zeit sogar ganz aus.
  • Nur auf einer gesunden Kopfhaut können gesunde Haare wachsen. Deshalb ab und zu auch mal Conditioner auf die Kopfhaut auftragen. Das hat auf sie den gleichen Effekt wie eine Feuchtigkeitspflege auf unser Gesicht. Diesen Tipp habe ich übrigens von Johan Hellström erhalten, dem Eigentümer der Haarmarke Björn Axén.

Foto: iStock (utkamandarinka)

Stichworte

Kommentare