Wenn Make-up-Junkies umziehen …

Von Natalie Hemengül, 5. März 2017

Dass mein Umzug kein Zuckerschlecken werden würde, war mir ja schon klar. Aber so mühsam, wie es dann tatsächlich ausfiel, hätte ich mir die ganze Angelegenheit dann doch nicht ausgemalt. Es stellte sich nämlich raus, dass Mademoiselle mehr Make-up besitzt, als dass man  a) es ein gesundes Mass nennen darf, b) in einem Laster transportieren kann und c) in 1000 Leben aufbrauchen könnte. Und diese drei Teilaussagen erlaube ich mir NACH einer mehrstündigen Ausmist- & Verschenk-Aktion, zu tätigen.

 

Nun die Millionen-Frage:

Wie bewegt man eine Tonne Make-up heil von A nach B (wobei A = Kreuzlingen und B = Olten).

Gaaaaanz einfach und so was von überhaupt nicht zeitaufwendig: Man packt jedes einzelne Teil in Seiden- und Küchenpapier ein! Naja vielleicht nicht gerade jedes einzelne, aber ich denke, ihr könnt euch in etwa vorstellen, wie das bei mir daheim ausgesehen hat. Ich empfehle ja, die Aktion selbst nicht nachzumachen. Aber wer auf grenzwertige Erfahrungen steht, bitte hier ein sehr ernst gemeintes How-to:

Ihr benötigt nur drei Dinge:

  • ca. 10 km Seidenpapier
  • trashige Musik aus den 90ern. Vorzugsweise kitschige Liebesergüsse von fehl-gestylten Boybands mit wasserstoffblonder Igeli-Frisur.
  • und eine herzallerliebste Freundin, die bereit ist, kräftig mit anzupacken und dir diesen Gefallen nicht aufrechnen wird, weil sie weiss, dass man diese Schuld in 1000 Leben nicht begleichen kann (DANKE Chantal!)

 

Nach einer Nacht voller spontaner Tanzeinlagen, schmerzhaften Fingerkrämpfen und viel zu vielen „Oh-mein-Gott-ich-wusste-gar-nicht-dass-ich-das-besitze!“-Ausrufen meinerseits, haben wir das unmögliche vollbracht: 25 Jahre Make-up Sucht wohl verstaut in unzähligen Kisten. Danke und NIE WIEDER!

Vorschaubild: iStock (elenaleonova)

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