Selbsttest: Wasabi als Lip-Booster

Von Natalie Hemengül, 28. März 2017


Eigentlich bin ich nicht unzufrieden mit meinen Lippen. Aber gegen ein bisschen mehr Volumen hier und da hätte natürlich nix einzuwenden. Deswegen entschied ich mich vor ein paar Tagen dazu, mir schleunigst einen anständigen Lip-Plumper zuzulegen. Bei meiner intensiven Onlinerecherche stiess ich dann auf Frauen, die Wasabi als natürliche Alternative empfahlen. Das musste ich natürlich ausprobieren, bevor ich mein Geld in viel zu teure Produkte investiere.

So funktioniert’s:
Die Anwendung ist idiotensicher! Wasabipaste auf Finger nehmen und die Lippen damit einreiben, kurz warten. That’s it!

Na, hat’s was gebracht?
Grundgütiger war das schmerzhaft! Ok, zugegeben, ein Lip-Plumper ist vermutlich nicht viel angenehmer, hätte aber wenigstens noch Pflegestoffe darin. Der Schmerz war zwar nur von kurzer Dauer, haut aber an den Stellen, an denen das Lippenhäutchen durch zu vieles drauf Rumkauen dünn ist, voll rein. Nach dem Abputzen der Wasabireste sind die Lippen zudem knallrot und leider nur minimal angeschwollen.

Fazit
Der kaum bemerkbare Vorher-Nachher-Unterschied rechtfertigt die Höllenqualen, die ich auf mich genommen habe, in keinster Weise. Ausserdem kommt dazu, dass ich nicht der grösste Wasabi Fan bin, sprich der Geruch allein knockt mich schon aus. Für mich war das zwar ein nettes Experiment, einen Wiederholungsdrang verspüre ich aber keineswegs. Meine Suche nach dem perfekten Lip-Plumper geht also weiter …

Foto: iStock 

Stichworte

Kommentare