Make-up Trend: So funktioniert „baking“

Von Natalie Hemengül, 4. April 2017


Wer jetzt das Gefühl hat, ich würde heute erklären, wie man Schritt für Schritt einem leckeren Zitronenkuchen näherkommt, der liegt leicht daneben. Gebacken wird, aber nicht in der Küche, sondern im Gesicht. Baking (auch genannt cooking) ist doch tatsächlich die Bezeichnung für eine Schmink-Technik, die ursprünglich aus der Drag-Szene stammt. Sie wird dazu genutzt, die Gesichtszüge stärker zu betonen und dem Make-up im Gesicht eine längere Lebensdauer zu verpassen.

Und so funktioniert’s:

Schritt 1: Trage deinen Concealer grosszügig an all jenen Stellen im Gesicht auf, die du gerne hervorheben möchtest, und arbeite ihn gut ein. Ich mach das zum Beispiel unter den Augen, auf dem Nasenrücken, zwischen den Augenbrauen und auf dem Kinn.

Schritt 2: Greif dir ein loses weisses Fixierpuder und tunke deinen Make-up Schwamm ungeniert rein. Du wirst feststellen, dass daran extrem viel Puder „kleben bleibt“. Das ist genau was wir wollen. Ohne Furcht kannst du die grosse Menge Puder in deinem Gesicht über den verblendeten Concealer auftragen. Achte dabei darauf, dass du Press- und keine Wischbewegungen machst. Und ja, das wird zunächst so aussehen, als hätte dir jemand Mehl ins Gesicht geklatscht.

Schritt 3: Lass das Puder 10-15 Minuten lang genau so in deinem Gesicht verweilen. Der Concealer darunter saugt auf diese Weise nämlich genau so viel vom Puder auf, wie er benötigt, um sich nicht in den Fältchen abzusetzen und um diese Bereiche deines Gesichts zu highlighten. In der Zwischenzeit kannst du z. B. dein Augen-Make-up in Angriff nehmen.

Schritt 4: Nun einfach mit leichter Hand und einem fluffigen Pinsel die Puderreste aus deinem Gesicht wischen.

Dass das nix für jedermann und vor allen Dingen jeden Tag ist, scheint mir klar. Für einen besonderen Anlass, kann man so was aber schon mal ausprobieren 🙂

Hier übrigens noch eine Live-Demo der Beauty-Vloggerin Hatice Schmidt:

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