Bronzing vs. Contouring: Was ist der Unterschied?

Von Natalie Hemengül, 12. April 2017


Sommerzeit ist Bräunungszeit! Auch wenn noch lange nicht Sommer ist und auch von Bräune in meinem Gesicht jede Spur fehlt. Trotzdem möchte ich heute mal auf ein Thema eingehen, das mich lange Zeit beschäftigt, sich dann aber als kinderleicht zu verstehen entpuppt hat. Es geht um die Frage: Wo genau liegt der Unterschied zwischen Bronzing und Contouring? Schliesslich benutzen Beauty-Gurus in den meisten Fällen ein und dasselbe Produkt für beides.

Bronzing
Bronzing-Puder haben einen leichten Orangestich, was ihnen einen warmen Unterton verleiht. Dieser wiederum verleiht dem Gesicht, Wärme und eine gesunde sonnengeküsste Bräune. Aufgetragen wird dieser der Schläfe entlang, auf der Stirn, der Nase und dem Kinn. Eigentlich überall dort, wo die Sonne auch auf natürliche Art und Weise ihren Gruss hinterlassen würde.

Contouring
Das Contouring legt den Fokus darauf, spezifische Gesichtszüge und -konturen gezielt herauszuarbeiten. Das gelingt am besten durch das künstliche Setzen von Schatten. Und weil Schatten im echten Leben einen Graustich aufweisen, sind Contouring-Puder auch aschig und mit einem kalten Unterton ausgestattet. Aufgetragen wird dieser viel punktueller. Beispielsweise unter den Wangenknochen und dem Haaransatz entlang.

Um alle Unklarheiten ein für alle Mal zu beseitigen: Konturieren kann man selbstverständlich auch mit einem normalen Bronzer, nur sieht das etwas weniger natürlich aus. Case closed!

Foto: iStock (KMNPhoto)

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