Wozu benötigt man eigentlich Konjac Schwämme?

Von Natalie Hemengül, 18. April 2017


Schwämme scheinen es sich ja mittlerweile in jedem Beauty-Bereich gemütlich zu machen. So zumindest mein Gefühl. Egal was du bisher für deine Schönheitsrituale benutzt hast, bald kommt die Schwamm-Version. Ehrlich gesagt warte ich nur auf den glorreichen Tag, an dem ein Schlaumeier auch den reguläre Nagellack-Pinsel durch ein schwammiges Etwas ersetzen möchte.

Meine neuste Errungenschaft, die auf meiner “Zu-Testen”-Liste stand, war deshalb der Konjac-Sponge. Ein gehyptes Produkt, das zu 100% pflanzlich (Ursprung: Konjac Wurzel), vegan, biologisch abbaubar und pH-hautneutral ist. Zudem soll er das Gesicht peelen, die Haut dazu anregen besser durchblutet zu werden und das Hautbild verfeinern. So weit, so vielversprechend!

Und was kann das Ding tatsächlich?
Die Schwämme gibt es fürs Gesicht, aber auch für den Körper. Sie sind in trockenem Zustand extrem hart. Wird der Schwamm aber unters Wasser gehalten, wird er zu einem extrem weichen und sanften Peeling-Gehilfen. Optional kann man auch etwas Waschlotion draufgeben und das Gesicht so von abgestorbenen Hautschüppchen sowie von Schmutz befreien. Mir persönlich hat die Anwendung im Gesicht sehr zugesagt. Zum Abschminken würde ich das Ding aber nicht empfehlen.

Darauf solltest man achten
Der Schwamm benötigt leider fast zwei ganze Tage, um zu trocknen. Wer ihn also irgendwohin mitnehmen möchte, sollte ihn kurz vor der Reise lieber nicht benutzen. Da es sich hier auch um ein natürliches Produkt handelt, ist der Schwamm auch nicht unendlich lang haltbar. Ihr solltet ihn deshalb regelmässig austauschen. Ich würde das etwa alle drei Wochen machen.

Wirklich was Weltbewegendes verändert hat der Schwamm an meiner Haut leider aber nicht – von verfeinertem Hautbild also keine Spur. Naja, Schwamm drüber!

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