Beauty ad absurdum: Watte als Wimpernverlängerung?

Von Natalie Hemengül, 3. August 2017


Der Warnhinweis gleich zu Beginn: Bitte nicht nachmachen – erst recht nicht, wenn ihr Linsen tragt.

Wie so häufig haben wir heute wieder einen klassischen Fall von Social-Media-setzt-Flausen-in-den-Kopf. Bei diesem konkreten Beispiel handelt es sich bei den Flausen um Watte und beim Kopf um die Wimpern. So hatte ich bei einer Beauty-Vloggerin gesehen, wie sie sich mit etwas Mascara, ein wenig Watte und einer Wimpernbürste längere Wimpern gezaubert hat. Nur schon beim Gedanken daran, verkrochen sich meine Linsen tragenden Augäpfel tief in die Augenhöhlen.

Trotzdem flüsterte die Stimme in meinem Kopf: ausprobieren!

Funktionieren tut es so:

Die Wimpern werden normal getuscht.

Solange die Wimperntusche noch nass ist, kommt die Watte zum Einsatz. Diese wird zuvor mit einer Wimpernbürste aufgenommen und wird dann gleich an die Wimpern herangeführt, wo man die gängige Tusch-Bewegung imitiert.

 

Dabei bleiben feine Fäserchen der Watte an der Tusche kleben. Anschliessend folgt eine letzte Schicht Mascara, um alles zu “versiegeln”.

Mein Fazit
Bei meiner Watte-Schicht blieben nicht besonders viele Fasern kleben. Am Ende war keine Verlängerung sondern eine leicht verbesserte Dichte zu sehen. Das half mir aber nicht darüber hinweg, dass die Wimpern dadurch krumm aussahen, mir die Watte-Fasern ins Auge flogen und beim Abschminken auch noch die restlichen Fasern Bekanntschaft mit meiner Iris machten. Alles in allem: Wie erwartet der totale Flop!

Das Ganze ist übrigens als DIY-Alternative zu den Mascaras mit verlängernden Fäserchen gedacht …

Vorschaubild: iStock (kf4851)

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