Welche Menge eines Produkts benötigt man eigentlich?

Von Natalie Hemengül, 14. August 2017


Kürzlich habe ich gezählt, wie viel unterschiedliche Pflege-Produkte ich an einem einzigen Tag an meinen Körper und an mein Gesicht lasse. Es waren zwölf. Zwöööölf! Hätte ich meine Haare in diese Bilanz miteinbezogen, könnte ich die Zahl wohl locker verdoppeln. Alles mal zwei! Hört sich fast so  an, als würde ich mich überpflegen. Ist vermutlich auch so. Solange meine Haut und der Platz in meiner Wohnung den Zirkus aber noch mitmachen, werde ich meine Freude an Beauty-Produkten aber auch weiter ausleben. Ganz zum Leidwesen meiner Zeit und der Geduld meines Freundes.

Auf jeden Fall hat sich mir, im Rahmen meiner seriösen Selbstbeobachtung, eine wichtige Frage in den Weg gestellt: Welche Menge eines Produkts benötigt man eigentlich? Sich jahrelang mit Cremen und Salben einschmieren, aber nicht wissen, welche Menge vorteilhaft ist: Ladies und Gentlemen, das bin ich!

Ein bisschen Recherche später habe ich sie, die Antworten auf meine Frage. Falls ihr euch also auch ab und zu unsicher seid, hier die gängigen Mengen-Empfehlungen in einem fruchtig-nussigen Grössenvergleich.

  • Cleansing Balm – Walnuss
  • Waschgel – Haselnuss
  • Gesichtspeeling  eine Kirsche
  • Augencreme  pro Auge eine Pinienkerne
  • Feuchtigkeits- & Nachtcreme 2 Rosinen
  • Serum & Öl Blaubeere
  • Körperbutter oder -creme eine grosse Traube pro Körperteil
  • Rasierschaum Erdbeere

Nur mal nebenbei bemerkt: Natürlich könnte man zum Beispiel die oben genannten «zwei Rosinen» zusammenfassen als «haselnussgross». Aber wer möchte die naturwissenschaftlichen Regeln, die den Mengenangaben zugrunde liegen, schon anzweifeln. Ich selbst habe gemerkt, dass ich von diesen Angaben teilweise stark abweiche, werde mich jetzt aber mal bemühen, mich daran zu halten. Wer weiss, vielleicht ergeben sich dadurch bessere Pflegeresultate oder ein beachtliches Sparpotenzial. Und falls nicht, werde ich genau so weiter verfahren wie bisher: einfach nach Gefühl mit einer Prise «mehr ist mehr»!

Foto: iStock (melecis)

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