Bangbang!

Von Katrin Roth, 23. October 2014

Bild: Andrea Monica Hug

 

Finanziell gesehen hätte es mehr Sinn gemacht, wenn ich bereits beim ersten Mal auf’s Ganze gegangen wäre. Was ich zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht ahnen konnte, ganz zu schweigen davon, dass mir die Chuzpe dafür fehlte. Zudem, und vielleicht ahnte ich das damals bereits, wäre mir sonst ein umwerfend lustiges Beauty-Abenteuer entgangen, das für meine bezaubernde Blogger-Kollegin Andrea Monica Hug von Chic in Zurich und moi mit einer haarigen Überraschung aufhörte.

 


 

Aber immer hübsch der Reihe nach: Angefangen hat die Geschichte mit einem mehr oder weniger geschäftlichen Termin («Andrea, Schätzli, wir haben uns schon so lange nicht mehr gesehen, ich habe echt Vermissis!») zweier Bloggerinnen, die sich zum gemütlichen Kaffiklatsch zu einer topseriösen Sitzung verabredeten.

So weit, so normal. Eigentlich. Bloss, dass das geplante Business-Date in dieser Form gar nie stattgefunden hatte, weil  eine der beiden Bloggerinnen sich auf dem Weg zum Treffpunkt grad drei Mal verlief (hey, das kann vorkommen!) und entsprechend zu spät kam, was die andere zu einem spontanen Arbeitseinsatz bewog.

Oder anders gesagt: Während ich völlig orientierungslos herumhühnerte, nutzte lovely Andrea die Zeit für ein spontanes Streetstyle-Shooting mit der reizenden Thea aus Norwegen (die Bilder und Details dazu gibt es schon bald auf www.chic-in-zurich.ch), die sie vor dem Lokal der Boutique Kinsfolk angetroffen hatte (mehr zu diesem grandionsen Label erzähle ich Dir später in einem separaten Blogpost).

 

 

Nach zwanzig Minuten hatte Andrea alle Bilder im Kasten – und ich einen neuen Plan: Genau solche Fransen wie lovely Thea wollte ich auch.

Sofort.

Bangbang!

Dass daheim ein wunderschönes Haarteil lag, mit dem ich mir jederzeit eine Fransenfrisur hätte machen können (die Details dazu findest Du hier zum Nachlesen), kümmerte mich in diesem Moment genau so wenig wie mein Vorsatz, solche Projekte mindestens einmal zu überschlafen.

Ein richtiger Pony – Bangs, wie es auf Englisch so hübsch heisst – musste es sein.

Bangbang, wie gesagt.

Und so endete das Bloggertreffen nicht wie geplant im Café Spheres, sondern mit einem zweiten Coiffeur-Besuch innerhalb eines Monats, dieses Mal bei der netten Gili im Salon Mela an der Zurlindenstrasse 58 in Zürich und in Gesellschaft von lovely Andrea, die alles mit ihrer Kamera dokumentierte.

 

 

 

Das Protokoll des Gespräches während dieser Aktion:

«Du bist zwar ein total verrücktes Huhn, Katrin, aber die Fransen sehen echt härzig aus. Schade sind meine Haare noch zu kurz für eine solche Frisur!»

«Sagt wer?»

«Ich.»

«Schnickschnack, Dir würde ein Pony extrem gut stehen. Stimmt doch, Gili, oder?»

(Gili, leicht verdutzt, nickt heftig).

«Meinsch würkli?“

„Ja. Und jetzt setz Dich endlich hin, damit Gili loslegen kann.»

«Du spinnsch. Aber ich mach’s!»

«Logisch. Und Du wirst es lieben. Ich verspreche es Dir.»

 

 

Tja, was soll ich sagen?

I was right – Andrea liebt ihre neuen Bangs genau so wie ich!

 

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