Hammam Basar in Zürich: Warm-up für Gförlis – und noch so viel mehr!

Von Katrin Roth, 9. January 2015


War es die morgendliche Runde im Wald am Montag bei doch eher frösteligen Wetterverhältnissen?

Der kalte Luftzug am Arbeitsplatz in den vergangenen Tagen, weil das Pult direkt neben einem schlecht isolierten Fenster steht?

Die Folgen des selbst auferlegten Schoggi-Embargos?

Was auch immer der Grund sein mag – ich gefroren diese Woche. Aber so was von. Ständig.

 

 

Die beste Lösung gegen das grosse Zittern?

War in meinem Fall der gestrige Beauty-Nachmittag mit Blogger-BFF Steffi Hidber im Hammam Basar an der Mühlebachstrasse 157-159 im Zürcher Seefeld.

Und weil ich weiss, dass auch Du ein Gfrörli bist, nehmen wir Dich einfach mit!

 

 

 

Komm rein, es geht grad los: Alle Kleider ausziehen, Hammam-Tuch umwickeln, Schuhe gegen Holz-Zoggoli tauschen, Wasch-Schüssel abholen und dann schnell in den Warmraum zum Waschen.

Ahhhh!!! Schön warm!!!

 

 

Foto: Susana Bruell

 

 

Ja, ich weiss, es ist schaurig gemütlich hier und wir kommen auch ganz bald wieder zurück, aber jetzt ist steht erst mal ein Besuch an im – der Name ist Programm! – Heissraum, wo wir bei tropischen Temperaturen sämtliche Sorgen rausschwitzen und anschliessend mit einem kühlen Fussbad den Kreislauf auf Trab bringen.

 

Bilder: Susana Bruell

 

 

 

Uff, bei diesen Temperaturen verschlägt es einem grad echli die Sprache.

Höchste Zeit, um wieder in den Warmraum zurückzukehren, würde ich sagen. Da können wir in Ruhe den neusten Klatsch austauschen – im Hammam gehört das Plaudern dazu, hat man uns versichert! – und uns dabei an einem der wunderschönen Waschbbecken eine Abreibung mit dem Gommage-Handschuh verpassen.

 

 

 

 

 

Ein Blick auf die Uhr zeigt: Für einen zweiten Abstecher im Heissraum reicht es grad nochmals, bevor wir uns im Warmraum von Kopf bis Fuss mit Tonerde – Rhassoul, für Insider – einreiben, die während den nächsten zehn Minuten einwirkt und dabei den Körper von Giftstoffen befreit sowie gleichzeitig mit wertvollen Mineralstoffen versorgt.

 

 

 

Beim Auftragen der Tonerde im Gesicht, übrigens, solltest Du die Mundpartie grosszügig auslassen, sonst könnte es passieren, dass Du aus Versehen ein bisschen davon verschluckst: Keine schöne Erfahrung, glaub mir!

 

 

Schluss mit dem hysterischen Gekicher, bitte – yep, Steffi, das gilt auch für Dich! – wir müssen jetzt die Tonerde abwaschen.

 

Inzwischen total aufgewärmt machen wir nun noch eine klitzekleine Siesta im Ruheraum, bewundern dabei unser streichelzartes Pfirsich-Häutchen…

 

 

 

… und gönnen uns zum krönenden Abschluss noch eine Massage à la Carte für 110 Franken (die sich als eine der besten aller Zeiten erweisen wird: so, so gut, ich schwör’s Dir!) …

 

 

… bevor es raus geht in die Kälte, die nach der Stippvisite im Hammam-Basar irgendwie gar nicht mehr so schlimm scheint!

Zur Sicherheit, das nur am Rande, planen wir trotzdem jetzt schon den nächsten Wellness-Nachmittag im Hammam-Basar, denn der Winter ist noch lang.

 

 

 

Hammam Basar, Mühlebachstrasse 157-159 in Zürich, www. hammambasar.ch, geöffnet jeweils von 10 bis 22 Uhr (Frauen: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Sonntag; Männer: Montag, Samstag).

Der Einzel-Eintritt für Erwachsene kostet 48 Franken, das 10-er Abo gibt es für 432 Franken und Kinder von acht bis 14 Jahren zahlen jeweils 24 Franken, während der Eintritt von Kindern zwischen vier und acht Jahren (in Begleitung einer erwachsenen Person) kostenlos ist. Im Preis sind alle Hammam-Utensilien inbegriffen, die es für einen Rundgang braucht und auch Kosmetikprodukte stehen zur Verfügung.

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