Oldie, but goldie: Weleda Skin Food

Von Katrin Roth, 30. June 2016


Was klingt wie die Gästeliste einer VIP-Veranstaltung in Hollywood, ist in Wahrheit die – nicht abschliessende! – Aufzählung der prominenten Fans eines rüstigen Oldies: Victoria Beckham, Adele, Riri, Alexa Chung, Helena Christensen, Tory Burch sowie Julia Roberts schwören auf die legendäre Weleda Skin Food Hautcreme im grünen Kult-Tübli, das je nach Bedürfnis als natürlicher Durstlöscher, Jungbrunnen, Troubleshooter, Beschützer, Energiekick oder Tröster der Haut verwendet werden kann.

Oder, wie die Profis von Weleda so hübsch sagen: «Unsere zeitlose, grüne Schönheit nährt die Haut intensiv und weiss schon lange, was gut für sie ist.»

Schon sehr lange sogar, denn mit Baujahr 1926 gehört die Weleda Skin Food Hautcreme ganz klar zu den, sagen wir mal: reiferen Protagonisten in der doch eher kurzlebigen Beauty-Szene.

Dass sich die Grande Dame der Naturkosmetik über all diese Zeit halten konnte und es ganz nebenbei erst noch zum Star der Stars geschafft hat, liegt gemäss Bio-Beauty-Expertin Lilith Schwertle an der bis heute kaum veränderten Rezeptur des grünen Allrounders: «Die Formel aus Wildem Stiefmütterchen, Ringelblume und Kamille wirkt beruhigend, fördert die Regeneration und ihr Duft stimmt fröhlich.»

 

 

In Kombination mit pflegendem Sonnenblumenöl sowie Bienenwachs ergebe das eine Crème mit besonderem Wohlfühl-Bonus, erklärte mir lovely Lilith während der grossen Geburtstags-Sause zum 90-jährigen Jubiläum der Weleda Skin Food Hautcreme, die am Montag mit einer Apéro-Präsentation im von charming Kreativ-Berater René und Blumenkünstlerin Jana Zschömitzsch (www.blumenundraumkunst.de) wunderschön dekorierten Berliner Weleda Atelier begann…

 

 

…. und mit der Präsentation des exklusiven Skin Food-Kleides des nachhaltigen Mode-Labels Lanius an der Ehtical Fashion Show beim Ostbahnhof am Dienstag-Nachmittag aufhörte.

 

 


Wie es zur Kooperation von Weleda mit dem Berliner Fashion-Label kam und was sonst noch alles passiert ist in Berlin, habe ich mit Kamera und Notizblock so gut wie möglich festgehalten, um Dir haarklein alle Details von der Beauty-Party-Front berichten zu können.

Für Dich heisst das: Telefon auf stumm schalten, Mail-Programm abstellen und vielleicht noch rasch einen Kaffee holen, denn jetzt geht die Scroll-Orgie in die nächste Runde…

 

 

Beauty goes Fashion: Lanius

 

Ausgehend von der Frage ‚was tragen wir eigentlich auf unserer Haut‘ entwickelte Claudia Lanius unter dem Motto ‚Textil & Textur‘ für Weleda eine limitierte Kollektion, bei der sie sich von den Inhaltsstoffen der Skin Food Hautcrème inspirieren liess, wie sie bei der Präsentation im Weleda Atelier erklärte.

 

 

«Wir haben die verschiedenen Bestandteile abstrahiert dargestellt und in verschiedenen Dimensionen übereinander gelegt. Vorherrschend ist die florale Komponente.»

 

 

Der weiche Organic Cotton Jersey gemischt mit Modal Edelweiss sorgt für einen fliessenden Fall und ein angenehmes Tragegefühl – «genauso, wie sich eine Textur auf der Haut anfühlen soll», erklärte die Pionierin der grünen Mode, die wir am nächsten Tag noch kurz an ihrem Stand im Green Showroom besuchten, wo sie uns eines der beiden Modelle aus der limitierten Kollektion präsentierte…

 

… die später von den Models auf dem Laufsteg der Ethical Fashion Show gezeigt wurde.

 

 

Fashion goes vegan: Umasan

 

Trotz Fashion-Week-Stress und einer fiesen Erkältung nahm sich Anja Umann fast zwei Stunden Zeit, um uns in ihrem Atelier das Modelabel Umasan näher zu bringen, das sie zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Sandra im Jahre 2009 gegründet hat.

 

«Im Vordergrund steht die Mode, wir wollen als hochwertiger Premium-Brand wahrgenommen werden», erzählte Anja, die als ausgebildete Fashion-Designerin bei Umasan für den Entwurf zuständig ist. «Wir setzen voll auf Qualität und dazu gehört für uns ein ganzheitliches Konzept, zu dem neben einem überzeugenden Design eben auch das Einhalten von Fair-Trade-Richtlinien, die Verwendung von ökologisch gewonnenen Rohstoffen sowie der Verzicht auf tierische Stoffe.»

 

 

Stattdessen kommen bei Umasan neben Biobaumwolle vor allem Zellulosefasern aus Bambus, Holz oder Eukalyptus zum Einsatz, die nicht nur mit hohem Tragekomfort punkten – ich durfte die Kleider anfassen und kann das aus erster Hand bestätigen! -, sondern dank Zusätzen wie Zink oder Algen sogar die Haut noch pflegen, was ich natürlich besonders spannend finde.

Abgesehen vom nachhaltigen Ansatz begeistert mich persönlich vor allem das schlichte, aber gleichzeitig raffinierte Design sowie die raffinierte Schnittführung der Kleider von Umasan, die man am besten als «tolle Basics mit Twist» beschreiben könnte. Eine Art textile No-Brainers, wenn man so will, auf die in jeder Lebenslage Verlass ist, wie zum Beispiel diese Damenhose aus der aktuellen Kollektion.

 

Do it yourself: das Dinner von Wild & Root

Okay, da habe ich natürlich mal wieder voll übertrieben, denn natürlich übernahm das Team von Wild & Root den grössten Teil der Zubereitung des köstlichen Abendessens in den – wiederum bezaubernd dekorierten – Räumlichkeiten des Startups ‘In Farm‘, wo gemäss Homepage «eine Gruppe von Pflanzenforschern, Roboterspezialisten, Industriedesignern, IT-Zauberern, Architekten, Geschichtenerzählern, Futuristen und Köchen» mit viel Leidenschaft und Engagement neue Nahrungsversorgungs-Modelle entwickelt.

 

 

Einsatz war aber auch von uns gefragt bei der Zubereitung des Salates, den wir erst mal rüsten mussten, wobei sich dabei nicht alle gleichermassen verausgabt haben, hüstel…

 

Zu meiner Verteidigung sei an dieser Stelle vielleicht noch erwähnt, dass ich mich freiwillig für den Job als Vorkoster zur Verfügung stellte und als solcher echt keine Mühen scheute, wie Du siehst.

 

 

Ganz ohne unsere Mitwirkung hingegen kam das Dessert zustande: Eine köstliche Torte zur Feier des 90. Geburtstags jener munteren Seniorin, der ich zwei unvergessliche Tage in Berlin zu verdanken habe!

 

Happy Birthday, Weleda Skin Food!

 

Weleda-Skinfood-Visual

Kommentare

Newsletter

Das Beste jede Woche in Ihrer Mailbox