Fit und hübsch geschüttelt mit Galileo Advanced

Von Katrin Roth, 28. July 2016

 

Eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird – auch von mir selbst übrigens – ist jene nach dem Ablaufdatum eines Testberichts.

Um das zu beantworten, müssen wir erst einmal ins Jahr 2010 zurück reisen, als ich für meine Einkaufskolumne in der Basler Zeitung eine Vibrationsplatte für den Hausgebrauch testete. Mein Fazit damals fiel relativ positiv aus, was in erster Linie am vergleichsweise tiefen Preis um die 200 Franken lag, für den ich – voller Hoffnung auf eine gestraffte Silhouette – neben wild schlackernden Extremitäten und einem ohrenbetäubenden Lärm auch fiese Sticheleien aus dem familiären Umfeld in Kauf nahm.

Im Märchen könnten wir die Geschichte an dieser Stelle schon abschliessen mit dem berühmten Satz «und sie lebten glücklich und zufrieden blablabla…». Weil aber das Leben kein Märchen ist – okay, oder nur manchmal –, und vor allem: weil seither diverse Neuheiten auf diesem Gebiet erhältlich sind, habe ich mich während den vergangenen zwei Monaten fast täglich für rund sechs Minuten auf einer Vibrationsplatte des deutschen Anbieters Galileo durchschütteln lassen, die ein «ganzheitliches, funktionelles Muskeltraining bei geringem Zeitaufwand» verspricht.

Tönt spannend für Dich?

Dann solltest Du unbedingt die folgenden Fakten kennen:

 

Das Konzept von Galileo Advanced

 

Vom Prinzip her funktioniert die Galileo Advanced Vibrationsplatte wie eine Wippe, die durch schnelle Bewegungen von einer Seite zur anderen eine Kipp-Bewegung wie beim Laufen verursacht. Zum Ausgleich reagiert der Körper mit rhythmischen Muskelkontraktionen im Wechsel zwischen links und rechts. Dieses automatische Zusammenziehen der Muskeln, sagen die Hersteller, erfolgt ab einer Frequenz von etwa zwölf Hertz nicht mehr willentlich, sondern reflexgesteuert über den so genannten Dehnreflex, wodurch die Muskulatur in Beinen, Bauch und Rücken bis hinauf in den Rumpf aktiviert wird.

 

 

Die Anzahl dieser Dehnreflexe pro Sekunde hängt ab von der Anzahl Schwingungen pro Sekunde aka Frequenz, die frei wählbar ist beim Galileo Advanced. Bei einer Trainingsfrequenz von 25 Hertz erfolgen demnach 25 Kontraktionszyklen in Beuger- und Streckermuskulatur – pro Sekunde, versteht sich. Ein Training von drei Minuten bei 25 Hertz entspricht gemäss Handbuch der gleichen Anzahl von Muskelkontraktionen pro Bein beziehungsweise einer Distanz von 9’000 Schritten.

Krass, right?

 

Das Training mit Galileo Advanced

 

Mit durchschnittlich zwei Trainingseinheiten von je drei Minuten pro Tag hielt sich mein zeitlicher Aufwand für den Selbsttest mit Galileo Advanced absolut im Rahmen, wobei ich genau darin den grossen Vorteil sehe: Einfach mal schnell auf die Platte hüpfen für drei Minuten, das schafft sogar eine von Haus aus doch eher faule Beauty-Bloggerin in den besten Jahren.

Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass 180 Sekunden ziemlich lange dauern können, wenn man dabei Vollgas gibt auf einer brummenden Platte, wo selbst simple Übungen wie Ausfall-Schritte oder Rumpfbeugen um eines anstrengender sind also sonst.

Ohne Fleiss kein Preis gilt auch beim Training mit Galileo Advanced, seufz.

 

 

Zur Belohnung kann Galileo Advanced dafür nach der Schinderei auch als Massagegerät eingesetzt werden, hurra!

 

Die Platzierung von Galileo Advanced

 

Auch wenn sie mit einer Fläche von ca 60 auf 50 Zentimeter nicht besonders gross ist, lässt sich die Vibrationsplatte aufgrund ihres stolzen Gewichts von über 30 Kilos nicht so einfach in die Ecke oder unter das Bett schieben (auch wenn sie dort, sofern Stauraum vorhanden, durchaus Platz hätte).

Im Idealfall macht man sich darum schon vor der Anlieferung ein paar Gedanken über den Standort von Galileo Advanced, zumal es sich dabei um ein Gerät handelt, das nicht nur gewisse Lärm-Emissionen, sondern auch spürbare Schwingungen verursacht und entsprechend am besten so platziert wird, dass die Nachbarn möglichst wenig davon mitbekommen.

 

 

Der Effekt von Galileo Advanced

 

«Bereits zwei Trainingseinheiten pro Woche sind ausreichend, um positive Effekte auf Ihre Muskulatur und längerfristig auch auf Ihre Knochen zu erzielen», sagen die Hersteller und berufen sich dabei auf diverse klinische Studien, die ich in Ermangelung medizinischer Grundkenntnisse (okay, und als Mathemuffel mit einer tiefen Abneigung vor Statistiken aller Art) nicht näher untersucht habe.

Nach rund zwei Monaten regelmässigem Training mit Galileo Advance* kann ich aber auch ohne Zahlenschlacht gewisse Fortschritte bestätigen: Beim Treppensteigen komme ich mittlerweile nicht mehr ganz so schnell wie früher ausser Atem und auf dem Bauch zeichnen sich – winzige, zwar, aber immerhin! – Müskeli ab.

Ausserdem, und das war echt beeindruckend, kam ich bei der privaten Barre-Workout mit der umwerfenden Lululemon Ambassadorin und Fitnessqueren Melanie Schuler vom ‘Body Love Fitness’-Studio in Zürich verblüffend gut mit und selbst der Muskelkater am nächsten Tag hielt sich in Grenzen.

 

 

Das Fazit zu Galileo Advanced

 

In Ergänzung zu unseren Waldläufen kann ich mit der Vibrationsplatte von Galileo meine Muskulatur trainieren und die Silhouette straffen – ohne grossen Zeitaufwand und wann immer ich möchte, ohne dafür in den Kraftraum eines Fitness-Zenters zu gehen, wo ich mich noch nie besonders wohl gefühlt habe.

Jackpot!

 

 

 

Der Vertrieb von Galileo erfolgt in der Schweiz über REMEDA Allemann + Partner GmbH an der Farbhofstrasse 21 in 8048 Zürich (Tel. +41 44 491 30 2 oder info@galileo-schweiz.ch). Die Vibrationsplatte Galileo Advanced kostet im Verkauf 5’290 Franken inklusive Lieferung oder 220 Franken Miete pro Monat mit Kaufoption.

Weitere Informationen zu Galileo gibt es unter galileo-training.com.

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