Braucht meine Haut im Winter eine spezielle Pflege?

Von Beauty Redaktion, 27. November 2018

Liebe Userin,

Im Winter herrscht ein extremes Klima, darum sollte man seine Pflege-Routine anpassen – besonders wenn man zu trockener Haut neigt. Denn drinnen und draussen herrscht trockene Luft. Auch starke Temperaturwechsel strapazieren die Haut und bedeuten Stress pur! Sinken die Temperaturen, speichert die Haut weniger Wasser und produziert weniger Talg. Fällt das Thermometer unter 8 Grad, stellen Talgdrüsen ihre Arbeit sogar ganz ein. Der Hydrolipidfilm wird dadurch dünner und die Haut rau, spröde, gerötet, und Juckreiz kann auftreten. Ist der Säureschutzmantel beschädigt, können zudem Bakterien eindringen – und es kann zu Entzündungen kommen.

Reinigung:
Auf Seife verzichten, da sie den pH-Wert der Haut erhöht und Bakterien fördert. Wer einen Schaum verwendet, sollte ihn mit lauwarmem Wasser abwaschen. Gerade im Winter eignet sich Öl zur Reinigung

Beim Tonic sollte man ein Produkt ohne Alkohol verwenden, da Alkohol die Haut unnötig reizt. Beim Peeling darauf achten, dass es keine aggressiven Stoffe enthält.

Pflege:
Öfter eincrémen oder reichhaltigere Texturen (Wasser-in-Öl-Basis oder Balms) verwenden. Gerade die Augenpartie ist besonders empfindlich. Darum trägt man die Crème am besten zweimal pro Tag auf. Aber Achtung: Gerade bei öliger Haut können reichhaltige Produkte die Poren verstopfen und Pickel fördern. Eine gute Alternative sind Produkte mit Hyaluronsäure. Sie versorgen die Haut mit Feuchtigkeit und bilden einen Schutzmantel auf der Haut. Wer von Natur aus trockene bis sehr trockene Haut hat, sollte Intensiv-Crèmes oder Salben verwenden. Bei Minustemperaturen sollte man auf stark wasserhaltige Produkte (Öl-in-Wasser) verzichten, da es sonst vorkommen kann, dass die Crème auf der Haut gefriert.

Herzlich, 
Ursula Borer

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